Ukrainische Delegation empfängt großzügige Spenden aus Ulm und Neu-Ulm

Axel Frey (CEO der Seifert Logistics Group) und Judith Noerpel-Schneider (Geschäftsleitung der Noerpel-Gruppe) mit dem symbolischen Scheck.

 

Seitens der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm geht seit Beginn des Krieges ein starkes Zeichen der Solidarität und Hilfe in Richtung Ukraine. So finden u.a. seit Februar jeden Mittwoch Mahnwachen für die Ukraine statt und beide Städte bemühen sich nach Kräften die Geflüchteten so gut wie möglich unterzubringen und zu integrieren, unterstützt werden die Kommunen dabei von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Institutionen mit diversen Angeboten für die geflüchteten Kinder und Frauen und direkten Hilfsangeboten. Darüber hinaus unterhalten beide Städte gemeinsam seit dem Frühjahr eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Bilhorod-Dnistrovskyi. Im Rahmen dieser Partnerschaft reist nun eine Delegation aus der Ukraine nach Ulm und Neu-Ulm.

 

Ein Höhepunkt des Delegationsbesuchs ist die symbolische Übergabe, der von der SWU gespendeten drei Gelenkomnibusse. Im Rahmen der regulären Ersatzbeschaffung bei der SWU wurden drei Busfahrzeuge ersetzt und standen zum Verkauf. Die Firma Voith GmbH & Co. KGaA, langjähriger Partner der SWU Verkehr, hat die Getriebe von zwei der drei Fahrzeugen kostenlos generalüberholt und die Fahrzeuge wurden somit wieder ertüchtigt.

 

Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH kommentiert: »Die Spende der Busse an die Ukraine ist ein wunderbarer Weg, um einen positiven Beitrag zur Mobilität und zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Ukraine zu leisten.« Auch Ralf Gummersbach, Geschäftsführer der SWU Verkehr GmbH, zeigt sich erfreut: »Wir sind stolz darauf, dass wir diese drei Fahrzeuge zusammen mit der Firma Voith aufbereiten und für einen guten Zweck weiterverwenden können.«

 

»Als langjähriger Partner der SWU Verkehr freuen wir uns, diese großartige Aktion unterstützen zu können. Die Instandsetzung der defekten Getriebe war ein selbstverständlicher Beitrag von unserer Seite. Wir sind überzeugt, dass die Busse in der Ukraine den Menschen vor Ort einen guten Dienst erweisen werden.«, sagt Thomas Sautter, Senior Vice President DACH, Eastern Europe, Turkey & CIS bei Voith Turbo.

 

Das Donaubüro hilft bei dieser Aktion maßgeblich mit und organisiert in Unterstützung mit dem VKU (Verband kommunaler Unternehmen e.V.) und der giz (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) die Überführung und Übergabe der Fahrzeuge sowie der restlichen Spendengüter in die Ukraine. »Die Spende der Busse an die Ukraine ist ein wunderbares Beispiel für internationale Solidarität und Zusammenarbeit. Wir möchten uns herzlich bei der SWU, der Firma Voith und den Speditionen Seifert und Noerpel für ihre großzügige Unterstützung bedanken.« so Sebastian Rihm.

 

Denn auch die beiden großen Ulmer Logistiker Noerpel und Seifert haben nicht gezögert und das Vorhaben mit einer großzügigen Spende von gemeinsam 10.000 Euro unterstützt.
»Zusammen mit Noerpel und der Stadt Ulm wollen wir für ein geeintes Europa einstehen. Daher freuen wir uns besonders, die Stadt Ulm bei Ihrem Projekt mit finanziellen Mitteln und unserem fachlichen Knowhow als Logistikunternehmen zu unterstützen.« Axel Frey, CEO der Seifert Logistics Group 

 

»Wenn wir zusammenhalten, können wir am meisten bewirken – dafür steht unser Motto „Gemeinsam Voran". Als regional verwurzeltes Familienunternehmen war es deshalb für uns klar, mit der Stadt und Seifert zusammenzustehen und Hilfsbedürftige unserer ukrainischen Partnerstadt zu unterstützen.« Judith Noerpel-Schneider, Geschäftsleitung der Noerpel-Gruppe


Darüber hinaus werden im Lauf des Jahres weitere Spenden kommunaler Gerätschaften, wie z.B. ein Müllfahrzeug, eine Straßenwalze, Kompressoren, kommunale Fahrzeuge etc. in die Ukraine überführt werden. Ein herzliches Dankeschön gilt hier den Baubetriebshöfen der Städte Ulm und Neu-Ulm sowie dem VKU und der giz für die tatkräftige organisatorische und finanzielle Unterstützung.